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Tai Chi   und  Qi Gong  -  mit  Leichtigkeit und  Freude

Tai Chi und Qi Gong sind geistige Übungswege, Bewegungskünste, deren meditativer, fließender Ablauf uns zu mehr Wohlbefinden, Entspannung und innerer Sammlung verhilft. Unsere Lebensenergie – unser Qi – wird gestärkt, wir werden körperlich und geistig beweglicher.
Das im Üben Erfahrene kann mehr und mehr in den Alltag integriert werden und hilft uns, unser Leben freudvoller, kreativer und bewußter werden zu lassen. Mehr und mehr können Klarheit, Gelassenheit, Zentrierung und innere Ruhe in unserem Leben Raum finden.

Kampfkunst

Auf der ganzen Welt gibt es nichts Weicheres als das Wasser.
Und doch in der Art, wie es dem Harten zusetzt, kommt nichts ihm gleich.
Es kann durch nichts verändert werden.
Daß Schwaches das Starke besiegt
und Weiches das Harte besiegt,
weiß jedermann auf Erden,
aber niemand vermag danach zu handeln.


Laotse, Dao Te King

Die Legende erzählt, daß der daoistische Mönch Chan San Feng den Kampf eines Kranichs mit einer Schlange beobachtete. Inspiriert von den weichen, fließenden Bewegungen der Schlange kam ihm der Gedanke, es müsse eine weiche, „innere“ Kampfkunst im Gegensatz zu der verbreiteten harten, „äußeren“ Kampfkunst geben. Dies gilt als die Geburtsstunde des Tai Chi Chuan.
Die direkte kämpferische Auseinandersetzung mit einem Gegner hat – spätesten seit der Verwendung von Schußwaffen – an Bedeutung verloren. Die spirituelle Schulung als stete Erinnerung an die eigene Sterblichkeit, als Übungsweg, auch in schwierigen Situationen zentriert, handlungsfähig und dabei entspannt und ruhig zu bleiben, bleibt zeitlos aktuell.

Gesundheit, Körperbewußtsein - und ganz wichtig: Spaß!

Die weichen, fließenden Bewegungen fördern den Fluß des Qi. Dem gleichen Ziel dient in der Akupunktur das Stechen von Nadeln in die Energie-Leitbahnen des Körpers, die Meridiane. Und so gelten Tai Chi Chuan und Qi Gong als integrale Bestandteile der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Wir sind angehalten, nicht nur passiv etwas für unsere Gesundheit an uns „machen“ zu lassen, sondern selbstverantwortlich und mit sanfter Beharrlichkeit für unser Wohlbefinden aktiv zu sein.
Durch regelmäßiges Üben kommen Yin und Yang, die polaren Kräfte im Leben, dargestellt im Tai Chi-Symbol, immer mehr zum Ausgleich.

Neben den asiatischen Wegen wurde ich auch tief geprägt und beeindruckt durch westliche Systeme der Körperarbeit wie etwa von Alexander Lowen, Moshé Feldenkrais, Milton Trager oder Benita Cantieni. Vieles von dem, was mir in zahlreichen Fortbildungen begegnet ist, fließt natürlich in meinen Unterricht ein.

"Schmerz  ist  der  Schrei  des  Qi  nach  Fließen."

In den Kursen ist meist sehr schnell eine gesammelte, achtsame Präsenz zu spüren. Das ist sehr schön, heißt aber nicht, daß es verfrüht-heilig und ernsthaft zugehen sollte. Im Gegenteil: Leichtigkeit, Wohlfühlen, kein Streß - Mühelosigkeit und Harmonie in unseren Bewegungen, in unserem Tun, in unserem Sein ... 
Der Zwang zu ununterbrochener gedanklicher Aktivität kann immer weniger werden, unsere ständige Selbstbeurteilung und Selbstverurteilung einer gelassenen Akzeptanz weichen.


Inspirierend: Yang Jun zeigt die Lange Form des Yang-Stils, die klassische Tai Chi-Form, die auch ich unterrichte.

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Bernd Uhlich – Unterstützung für Geist und Körper -  09131-209729 – bernd.uhlich@u-g-k.de