Unterstützung für Geist und Körper - Bernd Uhlich - Tai Chi, Qi Gong, RASA

Wege aus dem Schmerz - in die Leichtigkeit


Wir haben es nicht in der Hand, Krankheiten und Schmerzen vollständig zu vermeiden. Kinderkrankheiten sind nötige Reifungsschritte, Infekte trainieren die Immunabwehr, der Körper altert. Wir werden es nie schaffen, alles, was ungesund ist, zu vermeiden. Beziehungen scheitern, uns nahe Menschen sterben, wir werden verletzt. All das schmerzt – aber das heisst nicht, wir hätten etwas „falsch“ gemacht oder seien gar „Versager“.


Wo können wir etwas tun, wo können wir unseren Körper unterstützen, gesünder zu werden? So wie eine Pflanze dem Licht entgegenwächst, so hat jedes Lebewesen, auch wir, den Drang nach Gesundheit, nach Balance, nach Fülle. Warum scheitern wir so oft darin, gut mit uns umzugehen?



Was läuft schief – was ist möglich?

Was sind unsere Bremsen und Blockaden, die den Weg zurück zu der uns eingebauten Natürlichkeit verhindern? Welche destruktiven Konditionierungen sitzen in uns? So tief in uns drinnen, dass wir sie nicht wahrnehmen, oder gar meinen, wir seien eben so. Warum bewegen wir uns nicht mit der Leichtigkeit und Anmut von Naturvölkern? Warum wirken alte Menschen in weniger „entwickelten“ Gegenden oft so fit und lebendig- in völligem Kontrast etwa zu einem Alten- oder Pflegeheim in Deutschland?


Unsere Voraussetzungen sind so gut wie nie - scheinbar: wir müssen nicht hungern, haben eine sichere Unterkunft, beste hygienische Bedingungen, ein  riesiges Gesundheitswesen mit top ausgebildetem Personal. Warum so viel Unglück und Leiden? Auf diese Fragen gibt es viele Antworten, denn vieles kommt zusammen – körperlich, seelisch, energetisch. Belastende Faktoren verstärken und bedingen sich gegenseitig, Abwärtsspiralen, jedes Jahr schleichend etwas ärger, das Gegenteil von Win-win-Situationen.


Bernd Uhlich - Unterstützung für Geist und Körper - Telefon: 09131 / 209729 - E-Mail: bernd.uhlich@u-g-k.de

Der Weg aus den Schmerzen, aus dem Leiden, kann, darf und sollte auf vielen Ebenen gesucht werden. Alles, was destruktive Gewohnheiten und Kreisläufe unterbricht, alles, was heilsame Muster etabliert, ist wertvoll. Psychotherapie, Energiearbeit, Selbsterfahrung, Meditation, systemische Arbeit, Mantren, Gebet, … und und und … Wohl noch nie gab es so viele Wege und Möglichkeiten. Der „Markt“ ist riesig – und vieles davon absolut hilfreich. Gerne gebe ich Hinweise und Adressen,  was für den Einzelnen ein passender nächster Schritt sein könnte.




Wandel in der Medizin

Auf einer Ebene SIND wir unser Körper. Die alte Vorstellung „da oben im Kopf, das Hirn, das sind wir, der Körper ist eine Maschine, die zu funktionieren hat und ggf. vom Arzt repariert wird“ sitzt noch tief in den meisten Köpfen. Kein Wunder, dieses mechanistische Denken begann vor Jahrhunderten  mit Descartes, und unsere Medizin hat mit diesem rational-naturwissenschaftlichem Ansatz große Triumphe errungen - scheinbar.

Aber das Waffenarsenal der Schulmedizin erweist sich zunehmend als stumpf. Wir können heute wieder an einer Lungenentzündung sterben, die Erfolge etwa bei der Behandlung von Krebs sind alles andere als beeindruckend, immer mehr schwierige, die Lebensqualität massiv belastende Symptome wie ADHS, chronische Müdigkeit, multiple chemische Unverträglichkeiten etc. treten auf, bei denen selbst die Universitätsmedizin diagnostisch wie therapeutisch oft überfordert wirkt. Rückenschmerz ist eine Volkskrankheit mit gewaltigem volkswirtschaftlichem Schaden, die Orthopädie hat keine belastbare Hypothese dazu; Bilder von Röntgen oder Kernspin zeigen oft gerade da „Verschleiß“ und „Abnutzung“, wo der Patient keine Beschwerden hat.

Die gute Nachricht: unsere Medizin beginnt umzudenken, sich für die Zusammenhänge, das Wechselspiel von Körper und Geist, zu öffnen. Wurde früher etwa ein Zusammenhang zwischen emotionalem Zustand und Immunsystem als lächerlich und unwissenschaftlich abgetan, so gibt es inzwischen dafür eine eigene Forschungsrichtung namens „Psychoneuroimmunologie“.

War die Wissenschaft Ende letzten Jahrhunderts noch der irrigen Meinung, wir seien unseren Genen hilflos ausgesetzt – ein leider noch weitverbreiteter Fehlglaube – so weiß man inzwischen das Gegenteil: auch wenn wir ein krankmachendes Gen haben, heisst das nicht, dass das zur entsprechenden Krankheit führt. Ob ein Gen „gelesen“ werden kann oder ob es „verhüllt“ bleibt, ist abhängig von unseren Lebensumständen, unsere Umwelt, ja von unseren Gedanken und Gefühlen. Das ist  inzwischen harte Wissenschaft und heißt Epigenetik. Ein sehr lesenswertes Buch von Elisabeth Blackburn schildert genau diese Zusammenhänge; für diese Forschungen erhielt sie 2009 den Nobelpreis.


Warum Körperarbeit?

In den Workshops geht es vorrangig um unseren Körper, um einen besseren Umgang mit ihm, ein tieferes Verständnis für ihn. Fast niemand geht so, wie es Bau und Funktion des  menschlichen Körpers entspricht. Fehlbelastung, falsche Übertragung von Kräften, Schmerz - erst gelegentlich und irgendwann chronisch - sind die Folge. Die Symptome haben die unterschiedlichsten Namen:

Hallux valgus, Arthrose, Ischias, Rücken, Frozen shoulder, Nacken …  und und und …

Die Ursache ist oft, genauso wie z.B. bei Verdauungsproblemen oder Kopfschmerzen, die gleiche: lang anhaltend blockierte Energie, ein immer mehr zusammengekrampfter Körper, Streß statt Entspannung. In diesem Zustand wird es für alle Zellen unseres Körpers immer schwieriger, sich zu regenerieren und ordnungsgemäß zu funktionieren. Schwerwiegende Erkrankungen werden wahrscheinlicher.




Zurück zum Ursprung

Finden wir zurück zu natürlicher Haltung, zu freier Bewegung, zu all dem, was wir mühelos als Kinder konnten, hat der Körper beste Chancen, gesund und schmerzfrei zu werden.

Meine jahrzehntelangen Erfahrungen als Lehrer für Tai Chi und Qi Gong, Ausbildungen in verschiedenen Formen körperorientierter Psychotherapie in Kombination mit Methoden wie Spiraldynamik, Cantienica, Trager, Feldenkrais, führen zu einem neuen, inspirierenden  Weg des achtsamen und wohltuenden Umgangs mit uns selbst.

Schmerzfreiheit garantiert? Natürlich nicht, das wäre unseriös. Aber oft bewirkt schon ein Seminartag eine tiefgreifende Veränderung, eine neue Sicht auf uns selbst, einen Neuanfang in einem Körper, der von Tag zu Tag fitter, lebendiger, strahlender wird.



Die nächsten Termine:

Samstag, 16. März - Sonntag, 17. März 2019, VHS Forchheim

Samstag, 30. März 2019, VHS Erlangen

Samstag, 6. April - Sonntag, 7. April 2019, VHS Eckental